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Viviane Hagner mit Werken von Tansman und Bruch

Werke für Violine mit Orchester von Alexandre Tansman und Max Bruch  

Das Jahr 1937 war eines der erfolgreichsten im Leben von Alexandre Tansman (1897–1986). Der in Paris lebende polnisch-jüdische Musiker hatte seine finanzielle Lage endlich festigen können; die schwierigen frühen Jahre nach seiner Übersiedlung aus Warschau, in denen er sich mit Gelegenheitsjobs als Packer, Dolmetscher und Musiklehrer über Wasser halten musste, lagen weit zurück. Inzwischen galt er als etablierter Komponist, der im Umkreis von Ravel, Milhaud und Honegger verkehrte und Anerkennung weit über Europa hinaus genoss. Auch privat schien sich alles zu fügen. Seine Familie war zu ihm nach Frankreich gezogen, die Heirat stand bevor, ebenso die Verleihung der französischen Staatsbürgerschaft. Und nicht zuletzt befand sich Tansman künstlerisch auf einem produktiven Höhepunkt. Es entstanden gleich mehrere bedeutende Werke, darunter sein erstes und einziges Violinkonzert. 

Es wäre also naheliegend, in diesem Konzert vor allem Züge von Leichtigkeit, Zuversicht und vielleicht sogar Triumph zu erwarten. Tatsächlich durchzieht eine solche positive Grundstimmung die vier kontrastierenden Sätze. Und doch lassen schon die ersten Takte – ein langsames, tastendes Orchester-Vorspiel – verwundert aufhorchen. Ein kaum greifbares Unbehagen stellt sich ein, irgendetwas stimmt hier nicht. Die untergründige Spannung scheint mit dem Einsatz der Solovioline zunächst zu weichen, kehrt jedoch immer wieder zurück – im zweiten Satz, im langsamen dritten und selbst in der ausgedehnten Solokadenz vor dem Finale. So wirkt das gesamte Konzert, als bewege es sich unablässig auf einem schmalen Grat zwischen Glück und drohender Katastrophe. 

Ein schlechtes Omen? In der Realität kippte die Situation nämlich nur wenige Jahre später. 1940 musste Tansman Paris über Nacht verlassen und über Spanien und Portugal in die USA emigrieren. Es folgten Jahre in Hollywood als Filmkomponist, die Rückkehr nach Europa und ein neues Leben im Nachkriegseuropa, bald überschattet vom Verlust seiner Frau. Inmitten dieser Umbrüche blieb seinem Violinkonzert der nachhaltige Erfolg versagt. Zwar erschien es 1939 und dann erneut 1956 im Druck, fand jedoch keinen festen Platz im Repertoire. Erst in den letzten Jahren hat das Stück allmählich seinen Weg zurück in die Öffentlichkeit gefunden. Nun ist es möglich, ihm in einem neuen und durchaus originellen Zusammenhang zu begegnen. 

Auf dem am 13.03.26 beim Label Accentus Music veröffentlichten CD-Album „Tansman/ Bruch“ interpretiert die deutsche Geigerin Viviane Hagner das besagte Werk gemeinsam mit dem Posener Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Łukasz Borowicz. Neben weiteren (kleinformatigen) Kompositionen aus Tansmans Feder markiert das zweisätzige Konzertstück fis-moll op.84 von Max Bruch (1838-1920) einen zusätzlichen Programmschwerpunkt. Es bildet auf der CD sozusagen das Gegenstück zum TansmanKonzert und wurde im Jahr 1910 komponiert und damit ebenfalls im Vorfeld von persönlichen und historischen Erschütterungen, d.i. vor dem Tod des Sohnes Hans und dem sich anbahnenden Ausbruch des ersten Weltkrieges. Der ruhige, offene Schluss – Più lento in Ges-Dur – mutet an wie ein leiser Kontrapunkt zur allgegenwärtigen Unruhe, als beharre die Musik darauf, dass selbst im Schlagschatten katastrophaler Wendungen, die Hoffnung nicht völlig versiegt. 

Während Max Bruchs erstes Violinkonzert (g-moll, op.26) bis heute zu den beliebtesten Gattungsbeiträgen zählt, sind dessen spätere Versuche (wie überhaupt fast das gesamte übrige Oeuvre des Komponisten) dem beispiellosen Erfolg des Erstlings weitgehend zum Opfer gefallen. Eine gewisse und stetige Popularität kann allerdings das „Kol Nidrei“ (op.47) für sich verbuchen. Diesen ursprünglich für Cello und Orchester konzipierten elegischen Satz richtete Bruch beizeiten für die Geige ein, so dass Viviane Hagner die CD auch mit einem echten „Evergreen“ beginnen kann.


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