Die Hamburger Camerata spielt am Mittwoch, den 19.06.2019 um 20:00 Uhr in der Laeiszhalle in Hamburg unter der Leitung von Simon Gaudenz (Dirigent) ihr letztes Symphoniekonzert der Saison 2018/19.

Solistisch unterstützt wird das Orchester dann sowohl durch die Bratschistin Hiyoli Togawa als auch durch den Sheng-Spieler Wu Wei.

Hier lässt sich schon eine Besonderheit des Konzertes erkennen: Es kommt ein Stück für Sheng und Orchester zur Aufführung. Auch als Mundorgel bezeichnet, gilt die Sheng als eines der ältesten und wichtigsten chinesischen Instrumente. Wu Wei zählt im Übrigen zu den weltweit bedeutendsten Sheng-Virtuosen.

Hiyoli Togawa wurde in den vergangenen Jahren sehr regelmäßig von der Funk Stiftung gefördert. Im Zusammenspiel mit der Hamburger Camerata war sie daher auch in der vergangenen Saison bereits zu erleben. Am 19.06. kehrt sie nun noch einmal mit der selten gespielten Kammermusik Nr. 5 von Hindemith nach Hamburg zurück.

Das vollständige Programm des Abends lautet wir folgt:

 

Zoltán Kodály
Ungarisches Rondo

Enjott Schneider
Yin & Yang für Sheng und Orchester

Paul Hindemith
Kammermusik Nr. 5, op. 36, Nr. 4 „Bratschenkonzert“

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op.21

 

Eine Veranstaltung voller erstklassiger Musik, die programmatisch ganz unter dem Motto „Yin & Yang“ steht. Dieser aus der chinesischen Philosophie stammende Dualismus durchzieht gewissermaßen das gesamte hier ausgewählte Repertoire und soll auf die zwar einerseits offenkundig einander entgegen gesetzten aber in anderer Hinsicht dennoch klar aufeinander bezogenen musikalischen Kräfte oder Prinzipien der Werke hinweisen.

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