Österreichisches Jahrbuch für Risikomanagement 2021

20 Beiträge aus Österreich, Deutschland und Schweiz bieten Einsichten, Forschungsergebnisse und Praxisleitfäden.

Zu Beginn des neuen Jahres wurde das „Österreichische Jahrbuch 2021“ vorgestellt. Das Projekt ist wie in vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit TÜV AUSTRIA entstanden und wurde von der Funk Stiftung gefördert.

Wie die Vorgängerbände will das Jahrbuch ein nützliches Nachschlagewerk für Interessierte in Unternehmen, Politik, Verwaltung und vor allem im Bildungsbereich sein und neue Sichtweisen ermöglichen. Die Beiträge reichen von grundsätzlichen Überlegungen und Reflexionen über Zusammenfassungen von Forschungsprojekten bis hin zu Praxisberichten und Anleitungen.

Im nunmehr vierten Band der Jahrbuchreihe finden sich 20 Beiträge von Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit den Themengebieten Digitalisierung, globaler Sicherheit und gesellschaftlichen Risiken befassen.  Die Themen sprechen dabei mehr als je zuvor den Geist der Zeit an, denn in 2020 wurde vielen klar, welch eine Relevanz Risiko- und Krisenmanagement trägt. Es wurde auch deutlich, wie wichtig Digitalisierung und Cyber Security in Zeiten von Home Office tatsächlich sind.

So schreibt Karl Nehammer, österreichischer Bundesminister für Inneres, im Vorwort der diesjährigen Ausgabe: „Mitten in einer der größten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg wird deutlich, was Resilienz und Krisenmanagement bedeutet. Als Bundesregierung durften wir aus erster Hand erfahren, wie wichtig es ist, nicht nur reaktiv gegen die Folgen von Krisen und Katastrophen vorzugehen, sondern auch aktiv Risiken einzuschätzen, zu erfassen und dann anhand von Analysen zu managen. Einheitliche Sicherheitsstandards sind essenziell für die Aufrechterhaltung wichtiger Infrastruktur in Ausnahmesituationen oder Krisenfällen. Dieses Buch bietet dahingehend Best Practice-Beispiele und veranschaulicht aktuelle Entwicklungen auf diesem wichtigen Gebiet.“

Neben dem österreichischen Bundesminister sind im Vorwort außerdem die österreichische Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Dr. Margarete Schramböck, der CEO der TÜV AUSTRIA Group Dipl.-Ing. Dr. Stefan Haas, Geschäftsführender Gesellschafter bei Funk Hendrik F. Löffler, ebenfalls Vorstandsvorsitzender der Funk Stiftung, und Mario Heinisch, Geschäftsführer Funk International Austria und Repräsentant der Funk Stiftung für Österreich zu finden.

Letztere zwei schrieben in einem gemeinsamen Vorwort, dass ein richtig gestaltetes und durchgängig gelebtes Risikomanagement-System schützt und dabei Unternehmenswerte steigert. „Dazu ist es wichtig, Risikoaspekte nicht nur für einzelne Unternehmensfunktionen und Prozesse zu betrachten, sondern Risikobewertungen in der Unternehmensstrategie zu verankern (…) und in allen relevanten Prozessen umzusetzen. Das gewährleistet die Nutzung aller Chancen am Markt und die Bewältigung damit verbundener Risiken. Dynamische Veränderungen bieten nämlich gleichzeitig immer eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten. Das Risikomanagement-System muss sich dem anpassen und mitwachsen.“

Im Rest des Buches wenden sich weitere namhafte Autorinnen und Autoren mit ihren Artikeln an die Leserschaft und zeigen die Relevanz eines leistungsfähigen Corporate Risk Managements auf. 

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