Die Hamburger Camerata möchte Musik wieder zum Teil des menschlichen Lebens machen und hat daher schon im Jahre 2016 die „Hamburger Stadtmusik“ ins Leben gerufen. Im Zuge dieser Initiative wird klassische Musik an Orte gebracht, an denen man sie nicht unbedingt erwartet. Einer dieser speziellen Orte, die Krypta der St. Michaelis Kirche, ist nun schon zum wiederholten Mal genutzt worden, um den Hamburgerinnen und Hamburgern ebenso unterhaltsame wie besinnliche musikalische Momente zu bescheren.

 

Die Krypta bot auch am 01.02.2018 den Rahmen für ein von der Funk Stiftung gefördertes Konzert mit Repertoire von spätromantisch bis modern, aufgeführt von Musikern der Hamburger Camerata und der Bratschistin Hiyoli Togawa.

 

Das Programm mit dem Titel „In Memoriam Eino Juhani Rautavaara“ umfasste Stücke des englischen Komponisten Benjamin Britten (1913-1976), des Dänen Carl Nielsen (1865-1931), dann eines bedeutenden zeitgenössischen (leider vor einiger Zeit verstorbenen) Tonschöpfers aus Finnland, Eino Juhani Rautavaara (1928-2016), und schließlich von dessen Schüler Kalevi Aho (*1949). Letzteres war ein Werk für Solo-Bratsche, welches hier sogar in Deutscher Erstaufführung erklang.

 

Die Funk Stiftung zeigt sich sehr interessiert daran, vergessene oder der breiten Öffentlichkeit unbekannte klassische Musikstücke in den Vordergrund zu rücken und engagierte sich daher nach 2017 erneut für ein Krypta-Konzert der Hamburger Camerata. Erwähnenswert erscheint in diesem Zusammenhang auch die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Hiyoli Togawa, auf deren Karriereförderung die Funk Stiftung in den letzten Monaten und Jahren stets ein besonderes Gewicht gelegt hat.

 

Weitere Informationen finden sie hier im Programmheft des Konzert .