Das Berliner Klavierfestival wurde 2012 gegründet, um all jenen Pianisten eine Plattform zu bieten, die vorher nicht in Berlin aufgetreten sind. Mit fünf Konzerten in der Saison findet es einmal im Jahr im Frühjahr während eines Zeitraums von zwei Wochen statt. Als Festivalort wurde wegen der exzellenten Akustik und intimen Atmosphäre der Kleine Saal des Konzerthauses Berlin ausgewählt – ein Saal, der jedem Zuhörer die unmittelbare Nähe zum Künstler und seiner Musik ermöglicht.

Seit 2012 konnte bereits eine stattliche Anzahl weltberühmter Pianisten ihr Berlin-Debüt beim Berliner Klavierfestival feiern. Viele andere hatten die Chance, nach langer Abwesenheit wieder einmal in Berlin zu spielen. Auch junge Künstler, noch am Beginn ihrer Karriere stehend, waren zu Gast beim Berliner Klavierfestival und sind nun dabei, immer bekannter zu werden.

Dieses Jahr fand das Festival vom 16. bis 31. Mai 2017 statt. Die Funk Stiftung freut sich, das Projekt im Rahmen eines Konzerts des russischen Pianisten Yevgeny Olegowitsch Sudbin gefördert zu haben. Mit einem Programm, das abwechslungsreicher nicht sein könnte, von Scarlatti über Liszt, Tschaikowski und den selten gespielten, von Kennern aber sehr geschätzten Medtner bis hin zu Skrjabin, eröffnete der in Großbritannien lebende Pianist das diesjährige Festival. Von der Zeitung „The Telegraph“ wurde Sudbin bereits als „potenziell einer der größten Pianisten des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet.

 

 

 

Lesen Sie hier eine Besprechung des Auftritts von Yevgeny Sudbin aus der Berliner Zeitung