Konflikte, politische Veränderungen oder andere Gefahren, die durch die Digitalisierung entstehen, haben Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. Um Unternehmen ein Instrument an die Hand zu geben mit dem sie die Attraktivität der ausländischen Standorte einschätzen können haben die Funk Stiftung und die CONIAS Risk Intelligence GmbH die Publikationsreihe „Risiko Report – Politische Risikoszenarien“ gestartet.

Die Publikationsreihe umfasst 25 Länder und klärt durch wissenschaftliche Analysetechniken über politische Risiken und mögliche Auswirkungen für deutsche Unternehmen auf. Der Vorstandsvorsitzende der Funk Stiftung, Hendrik F. Löffler erläutert, dass vor allem politische Risiken bei Investitionsentscheidungen eine immer größere Rolle spielen. Durch die Risiko Reporte bekommt der Leser ein transparentes Bild der Länder vermittelt und kann mehrere Länder hinsichtlich verschiedener Einflussfaktoren, wie zum Beispiel der allgemeinen Sicherheit oder der politischen Lage, vergleichen.

Alle 25 Risiko Reporte sind methodisch gleich aufgebaut um die Vergleichbarkeit zwischen den Ländern zu gewährleisten. In jedem Report werden ein Best-Case-, ein Worst-Case- und ein Trend-Szenario für das jeweilige Land diskutiert und laut dem Geschäftsführer der CONIAS Risk Intelligence, Dr. Nicolas Schwank: „…erhält der Leser konkrete Hinweise, welche Veränderungen am wahrscheinlichsten sind und wie sie das Land und seine Standortfaktoren verändern könnten.“

Bis Sommer 2018 sollen alle 25 Risiko Reporte, die Länder wie beispielsweise Großbritannien, die USA, den Iran und Weißrussland analysieren, veröffentlicht werden und kostenfrei sowohl in Deutscher und auch Englischer Sprache zugänglich sein.

Bei Interesse ist ein Download der Berichte möglich unter: www.funk-stiftung.org/mediathek/risikoreports/

 

Die Publikationsreihe wird bis zu Ihrem Abschluss im Herbst 2018 stetig erweitert. Lesen Sie dazu unsere jüngste Pressemitteilung, welche am 14. Mai 2018 die im Fokus stehenden Länderberichte zu Iran, Mexiko, Weißrussland, Südafrika, Vietnam und Polen, veröffentlicht worden ist. Auch interessant ist die Veröffentlichung zu den ersten drei Reports, welche über die Länder Argentinien, Italien und Saudi Arabien berichtet hat.