Störungen in der Lieferkette treffen fast jedes Unternehmen. Ein kooperatives Risikomanagement kann helfen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Jacobs Universität Bremen, die mit Unterstützung der Funk Stiftung entstanden ist. Doch nur wenige Unternehmen nutzen bisher die Kooperation untereinander im Krisenfall.

Stark vernetzte Systeme, ein hoher Grad an Internationalität und eine Vielzahl von Partnern, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten, kennzeichnen heute die Supply Chain vieler Unternehmen. Mit dieser zunehmenden Komplexität steigt auch das Risiko einer Supply-Chain-Störung: 99 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie in den letzten fünf Jahren eine Störung in der Lieferkette hatten.

Insbesondere mittelständische Unternehmen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, wie Dr. Alexander Skorna, Business Development Manager bei Funk, erläutert: „Sie haben meist stärker beschränkte Ressourcen als Konzerne und deutlich weniger Produktionsstandorte, sodass Pufferkapazitäten fehlen und Risikoszenarien aus der Supply Chain eine größere negative Auswirkung nach sich ziehen können.“

Nur 28 Prozent der Supply-Chain-Störungen haben allerdings ihren Ursprung beim befragten Unternehmen selbst. Die Probleme entstehen vielmehr durch äußere Einflüsse, auf die Unternehmen entsprechend vorbereitet sein sollten.

Obwohl die Befragten Kooperation als Risikomanagementinstrument vergleichsweise wenig anwenden, bewerten sie es als wirksamste Maßnahme. Eine Zusammenarbeit unter den Lieferanten oder innerhalb einer spezifischen Branche hilft, die Reaktionszeit als auch die negativen finanziellen Auswirkungen einer Supply-Chain-Störung zu verringern. Das ist effizienter, als wenn jedes Unternehmen sich für die Krise isoliert rüstet.

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